Lothar Blum

Lothar Blum hat an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Brigitte Dürrler Gesang studiert. Ergänzende Impulse erhielt er durch die Teilnahme an Meisterkursen, u. a. bei Peter Schreier, Kurt Equiluz und dem Hilliard Ensemble.

Sein Hauptinteresse gilt den Vespern, Passionen und Oratorien von Monteverdi bis Mendelssohn Bartholdy. Schwerpunkte seines Repertoires sind die virtuosen Koloratur-Arien bei Händel und Bach sowie in besonderer Weise die Evangelistenpartien. Darüber hinaus hat er in Produktionen von Opern aus unterschiedlichen Epochen, vom Barock bis ins Zwanzigste Jahrhundert hinein, mitgewirkt.

Lothar Blum hat u. a. mit James Conlon, Kay Johannsen, Hermann Max, Peter Neumann, Andreas Spering, Christoph Spering und Arvo Pärt gearbeitet, wie teilweise durch CD- und Rundfunk-Aufnahmen dokumentiert ist. Gastspiele verbinden ihn mit dem Schloßtheater Moers und dem Düsseldorfer Schauspielhaus. Er singt regelmäßig bei Musica Fiata/La Capella Ducale unter Roland Wilson. Er hat im Gesualdo Consort Amsterdam unter Harry van der Kamp gesungen und ist im Rahmen von Festivals wie den Tagen Alter Musik in Herne, den Thüringer Bachwochen, dem Schumann-Fest Zwickau, dem Festival Alte Musik Knechtsteden, den Brühler Schlosskonzerten sowie den Händel-Festspielen in Göttingen aufgetreten.

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Matthias Bonitz
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Das kompositorische Schaffen von Matthias Bonitz (*1951) umfasst verschiedenste Werksgattungen wie zum Beispiel die Kammeroper „Annette und George“ zum 200. Todesjahr von Annette von Droste Hülshoff
(1997 Auftragswerk Landschaftsverband Westfalen Lippe), die Operette Gabrielle (1999 nach einer Jugendepisode der Coco Chanel), Kinderoper Wundersame Reise nach Esmir nach dem Kinderbuch von Georg Klusemann (1994 Westfälisches Sinfonieorchester, Leitung Helmut Imig) Geigenbauer von Venedig nach Buch von Claude Clement, (1999 Westfälisches Sinfonieorchester, Leitung Helmut Imig) Konzertstücke wie Fremde Zeichen (U.A. 1992 Recklinghausen, Sopran Maria Husmann, Westfälisches Sinfonieorchester, GMD Walter Gillessen), Tondichtung Siddhartha nach der indischen Novelle von Hermann Hesse (U.A. 2002, Cello Julius Berger, Württembergische Philharmonie, GMD Limori, CD: ebs 6128), Tondichtung Le Taureau nach Picasso (U.A. RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas, Neue Philharmonie Westfalen, GMD Heiko Mathias Förster), Sakrale Musik wie OM Buddistische Gesänge (2010! SING - DAY OF SONG, Gesangsprojekt im Kulturhauptstadtjahr 2010, Extrachor Aaltotheater Essen, Leitung: Alexander Eberle), eine italienische Messe, Oratorien, Kammermusik, insbesondere Gedichtsvertonungen von Ingeborg Bachmann, Rilke (1993) Yahya Kemal (2001), Hermann Hesse (2002), chinesische Lyrik (2005), Annette von Droste Hülshoff (2014 - 2016), Sarah Kirsch (2014), Ilse Aichinger (2015), Hans Arp (2015), Emmy Hennings (2016).

www.bonitz-classic.de

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Johannes Effertz-Wolff
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Der gebürtige Rheinländer erhielt in seiner Schulzeit ersten Gesangsunterricht. Während seines Volkswirtschaftstudiums studierte er privat bei Prof. Herbert Schachtschneider in Köln und wechselte schließlich an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. Dort absolvierte er im Konzertfach bei Prof. Breda Zakotnik sein Diplom mit Auszeichnung. Darüber hinaus besuchte Johannes Effertz-Wolff zahlreiche Meisterkurse im In- und Ausland. So u.a. bei Hans Hotter, Carlo Bergonzi, Gerard Souzay, Tom Krause, Hermann Prey, Rudolf Piernay, Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau und Piero Cappuccilli.

Schon während seines Studiums trat er als Solist mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Horst Stein, Roger Norrington, Marc Foster und Daniel Barenboim auf, mit denen er im Besonderen die großen Oratorien und Requien von Brahms, Faure, Durufle und Bach erarbeiten durfte.

Seit seinem Debut als Papageno in Mozarts Zauberflöte 1995 in Salzburg gastierte Johannes Effertz-Wolff an zahlreichen Opernhäusern in Europa. So in Nancy, Montpellier, Caen, Amsterdam, Rotterdam, Luzern, Basel, Bologna, Salzburg etc. und schließlich an der Staatsoper unter den Linden in Berlin.

Mit dem Gewinn des Internationalen-Louis-Spohr-Förderpreises für Gesang 1997 eröffnete sich die zusätzliche Gelegenheit einer regen Liedtätigkeit, wobei die Werke Schuberts, Schumanns und Wolfs eine besondere Stellung einnehmen. Mehrere Werke wurden für ihn komponiert oder ihm gewidmet.  

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Anna Agathonos
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Mit ihrem Debüt als Ortrud in Wagners Lohengrin im Juni 2015 ging die griechische Mezzosopranistin ihren Weg im dramatischen Mezzosopranfach konsequent weiter und wurde dabei sowohl vom Publikum gefeiert als auch von der Presse für ihren „ausdrucksvollen, wortverständlichen, dramatischen Mezzosopran“ gelobt. Davor waren Rollendebüts als Ulrica in Verdis Un Ballo in Maschera und als Ježibaba in Dvořáks Rusalka erfolgt.

Anna Agathonos studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und war im Anschluss daran zwei Jahre lang Mitglied des Internationalen Opernstudios von Marseille (CNIPAL).

Erste Engagements führten sie an die Opern von Marseille, Avignon und Rouen sowie an die Musikfestivals von Aix-en-Provence (Titelrolle in La Cenerentola, 2000) und Pesaro (Melibea in Il Viaggio a Reims, 2002). Von 2001 bis 2010 war sie festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

Nach Anfängen als lyrischer Mezzosopran und der Übernahme von Hauptpartien in zahlreichen deutschen Erstaufführungen von Belcanto-Raritäten vollzog sie ab 2006 allmählich den Fachwechsel zum dramatischen Mezzosopran und sang Partien wie Azucena, Amneris, Carmen, Cassandre (Berlioz Les Troyens), Dalila, Komponist (Strauss Ariadne auf Naxos) und Auntie (Britten Peter Grimes).

Seit 2010 arbeitet Anna Agathonos freiberuflich. Gastengagements führten sie an die Staatsoper Hannover, das Staatstheater Oldenburg, das Gärtnerplatztheater in München, das Staatstheater Nürnberg und an die Theater Erfurt, Bonn, Mönchengladbach und Pforzheim. Außerdem trat sie an der Griechischen Nationaloper in Athen, an der Opera Ireland in Dublin, am Stadttheater Klagenfurt und im Open Air Festival Oper Burg Gars auf. Sie sang Verdis Requiem mit dem Staatsorchester von Thessaloniki, das Alt-Solo in Mahlers 3en Sinfonie und trat in der Philharmonie München in einer Aufführung von Beethovens 9en Sinfonie auf.  

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Nadine Trefzer
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Geboren in Müllheim/Baden, erhielt sie im Alter von 15 Jahren an der Städtischen Musikschule Müllheim ihren ersten Gesangsunterricht bei Anette Hall. 1999 begann sie ihr Gesangsstudium an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. E. Illerhaus. Seit dem Jahr 2000 wird sie von Frau J. Sokorska-Kwika unterrichtet. Im Februar 2005 erhielt sie ihren künstlerischen Abschluss und absolvierte 2007 ihr Konzertexamen mit Auszeichnung. 1997 und 1998 erreichte sie beim Gesangswettbewerb Berlin jeweils das Halbfinale in der Sparte „Musical“(1997) bzw. „Oper“(1998).
Ihr Repertoire umfasst neben Oper/Operette/Musical auch Partien aus diversen Oratorien.

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit trat sie bereits u.a. im Mendelssohn-Haus in Leipzig, im Konzerthaus Dortmund, in der Kölner Philharmonie sowie in Frankfurt, Koblenz und an vielen Stätten im Rhein-Ruhr-Gebiet auf. Von 2001 bis 2003 war sie im Theater Dortmund engagiert, wo sie in „Die kleine Zauberflöte“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“ mitwirkte.

2004 war sie Stipendiatin der „Richard-Wagner Stipendienstiftung“ und von 2006 bis 2010 Mitglied des Opernchores im „Musiktheater im Revier“ in Gelsenkirchen, wo sie auch kleine Solopartien übernahm.

Seit 2010 ist Nadine Trefzer als freiberufliche Sängerin und Gesangslehrerin tätig.

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Béla Mavrák
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Der lyrische Tenor Béla Mavrák wurde in Baden bei Wien als Sohn ungarischer Eltern geboren und wuchs in der Vojvodina im ehemaligen Jugoslawien auf. Er erhielt früh Klavierunterricht und bereitete sich zunächst auf ein medizinisches Studium vor. Nach seinem obligatorischen Wehrdienst und tieferen musikalischen Erfahrungen schrieb er sich 1989 in die Belgrader Musikakademie ein. Dort unterrichtete ihn der jugoslawische Tenor Zvonimir Krnetić. 1991 setzte Mavrák seine Ausbildung bei Wilfried Jochims an der Hochschule für Musik Köln fort und erhielt Privatunterricht von Franco Corelli in Mailand und Gianni Raimondi in Bologna. Ebenso nahm er teil an Meisterkursen bei Gianni Raimondi und Nicolai Gedda. Im Jahr 1993 gewann Mavrák die Goldmedaille und den ersten Preis beim internationalen Gesangswettbewerb in Santa Margherita Ligure (Italien). Im Jahr 1994 schloss er sein Studium ab und erhielt sein künstlerisches Diplom.

Die Belgrader Staatsoper engagierte ihn 1994 für seine erste Opernrolle als Rodolfo in La Bohème. 1995 sang er Verdis Requiem im Teatro Colón in Buenos Aires, am Teatro Municipal in São Paolo (Brasilien) und gab auch die Hauptrolle des "Faust" in Berlioz Faust Verdammnis im Salzburger Festspielhaus.
In einem anschließendes zweijährigen Engagement am Deutschen Nationaltheater Weimar gestaltete er die Rollen Faust in Charles Gounod Faust, Don Ottavio in Don Giovanni, Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly und der italienische Sänger in Richard Strauss´Der Rosenkavalier. Im Jahr 1999, noch als Teil des Kulturhauptstadt-Programms, sang er in der Europäischen Erstaufführung von Gija Kantschelis Musik für die Lebenden.

Ein Höhepunkt seiner Karriere war im Jahr 1999 das gemeinsame Konzert zugunsten des Menuhin Fonds unter Yehudi Menuhins eigenem Dirigat.
Im Jahr 2000 wurde Mavrák, zusammen mit Gary Bennett und Thomas Greuel, einer der drei Platin-Tenöre und ebenso solistisch als Gastsänger an mehreren deutschen Theatern engagiert: Prinz Sou Chong in Franz Lehárs das Land des Lächelns, Sandor Barinkay in Johann Strauss Der Zigeunerbaron und Edwin in Kálmáns Die Csárdásfürstin. Er sang 2003 in der ersten Berliner Aufführung von Paul MacCartneys Liverpool Oratorio im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Jahr 2004 folgte dort auch Mendelssohns Lobgesang in der Berliner Philharmonie. Es schlossen sich für ihn über 20 Vorstellungen des Tamino an, wie auch der Alfredo in Verdis La Traviata in der Budapester Staatsoper.

Ab 2005 begann die Zusammenarbeit mit André Rieu in Mavráks Rolle als einer der drei Platin-Tenöre. Bis jetzt traten sie mehr als 600 Mal gemeinsam auf bei Konzerten wie in der Semperoper in Dresden, dem Schloss Schönbrunn in Wien und der Radio City Hall in New York. So erschienen auch mehrere gemeinsame CD- und DVD-Produktionen.

Im Jahr 2010 nahm Mavrák eine Solo-CD in Kuba auf, Un soplo en el aire (A breeze in the wind). Während der Aufnahme der CD im Studio Abdala und Radio Progreso in Havanna arbeitete er zusammen mit den Stars of Buena Vista. Darunter befinden sich prominente kubanische Musiker wie Guillermo Rubalcaba und José "Maracaibo Oriental" Castaneda.

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Charles E. Moulton
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Charles E. J. Moulton stand schon mit 11 Jahren auf der Bühne. Er wuchs dreisprachig in einer Künstlerfamilie auf (sein Vater war der Autor und Schauspieler Herbert Eyre Moulton, seine Mutter die Opernsängerin Gun Kronzell). Er wurde an der Wiener Musikhochschule, in Schweden und in Schottland ausgebildet und kann eine breit gefächerte Bühnenarbeit vorweisen. Unter seinen 120 gespielten Bühneninszenierungen befinden sich Opernrollen (Masetto in „Don Giovanni“, Zuniga in „Carmen“, Farfarello in „Die Liebe zu den drei Orangen“), Musicalrollen (Scar in „Der König der Löwen“, Big Bopper in „Buddy“, Koukol in „Tanz der Vampire“) und Schauspielrollen (Gustav Klimt in „Vienna Patterns“, Lysander in „Ein Mittsommernachtstraum“, Young Scrooge in „Eine Weihnachtsgeschichte“).

Seine vielseitige Konzerterfahrung beinhaltet sowohl Rossini-Oratorien und atonale Opern als auch Swing-Auftritte und Rock-Konzerte. Er ist Jazzvokalist der Bochumer Big Band „The J.R. Swing Connection“ und ist mit Norbert Labatzki Teil der Broadway Company. Seine Online-Zeitschrift „The Creativity Webzine“ hat einen Kreis von 4000 Lesern pro Monat und beinhaltet die Werke von 85 internationalen Autoren. Außerdem wurden 148 seiner literarischen Werke veröffentlicht u.a. die Kurzgeschichten-Sammlung „Aphrodite’s Curse“.

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Jakub Lojek
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Jakub Lojek wurde in Warschau in Polen geboren. Nach seinem ersten Klavierunterricht in der Warschauer „Karol Szymanowski“ Talentschule setzte er seine musikalische Ausbildung in der Hochschule für Musik in Freiburg fort, zuerst in der Klavierklasse von Prof. Elza Kolodin, dann in der Klavierklasse von Prof. Andreas Immer und im Conservatoire de Musique du Nord in Luxembourg in der Kammermusikklasse von Prof. Beata Szalwinska.

Schon als Jugendlicher und auch später in seiner Studienzeit feierte Jakub Lojek Erfolge an verschiedenen nationalen und internationalen Klavier- und Kammermusikwettbewerben. Seine ausdrucksvollen Interpretationen führten zu Auftritten unter anderem beim „Kneisel Hall Chamber Music Festival“ in den USA, „Luzerne Festival“ in der Schweiz und „Piano Plus“ in Bayern.

Weitere musikalische Impulse erhielt er bei zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Leon Fleisher, Paul Gulda, Daniel Blumenthal, Seymour Lipkin und beim Juilliard String Quartet. Konzertengagements ließen ihn bereits in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, Luxembourg, Polen, Tschechien, Spanien, Italien, Liechtenstein, in der Ukraine und in den USA auftreten.

Jakub Lojek ist ab November 2016 Künstlerischer Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik mit den Schwerpunkten Klavier, Schulpraktisches Klavierspiel und Tonsatz.

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Karsten Huschke
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Karsten Huschke stammt aus Mühlhausen in Thüringen, studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar. Erste Engagements führten ihn in an das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Opernhaus Nürnberg. Am Theater der Stadt Koblenz war er seit 1999 als zweiter, später als erster Kapellmeister engagiert. Bei den Schlossfestspiele Zwingenberg war er von 2002 Kapellmeister und von 2007 bis 2014 Intendant der Schlossfestspiele Zwingenberg. Seit 2013 ist er Studienleiter und Kapellmeister am Koblenzer Theater.









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Klaus Mertens
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„Ein exzellenter Meister seines Fachs“ (M. Harras): Seit fast vier Jahrzehnten wird der Bass-Bariton Klaus Mertens von der Kritik in Konzerten und nahezu 200 CD-Einspielungen als „überirdisch strahlend“ (klassik. com), „wunderbar schlank, klar deklamierend“ (mdr Figaro) und „unverändert frisch und ungemein homogen“ (klassik.com) für seine Interpretationen von Alter Musik bis zur Avantgarde gefeiert.

Die Möglichkeiten seiner Stimme, das Bewusstsein, stets „Medium“ zu sein im schöpferischen Akt einer möglichst authentischen Interpretation, machen ihn zu einem der herausragenden Interpreten seines Faches – „ausdrucksstark, jedoch nie ein ‚juste milieu‘ verlassend“.

Einen bedeutenden Stellenwert in seiner künstlerischen Auseinandersetzung nimmt dabei die Alte Musik ein, für die er für seine „natürlich barocke Rhetorik“ über Repertoires und Nationalstile hinweg gelobt wird. So wirkte er bisher schon an nahezu 200 CD/DVDProduktionen mit. Hier stellen die Gesamteinspielung des Œuvres von Johann Sebastian Bach – einmalig in der Tonträgergeschichte singt hier ein Sänger alle Bass-Partien sämtlicher Bach-Kantaten ein – sowie die jüngst fertig gestellte Gesamteinspielung der Werke Dieterich Buxtehudes – beides unter der Leitung seines langjährigen Freundes und Weggefährten Ton Koopman mit seinem Amsterdam Baroque-Orchester und -Chor – eindeutig Highlights seiner Karriere dar.

Neben Ton Koopman arbeitet Klaus Mertens im Bereich der Alten Musik außerdem mit vielen bedeutenden Spezialisten wie Nicolaus Harnoncourt, Martin Haselböck, Nicholas McGegan, Gustav Leonhardt, Philippe Herreweghe, Sigiswald Kuijken, René Jacobs, Frans Brüggen und vielen anderen zusammen.

In seinen eigenen CD- und Konzertprojekten, die er forschend begleitet, ist es ein grundsätzliches Anliegen von Klaus Mertens, wertvolle unerhörte bzw. lange verschollene Werke wieder zum Klingen zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner interpretatorischen Auseinandersetzung gilt dem vokalen Werk Georg Philipp Telemanns.

Mit der gleichen Leidenschaft widmet sich Klaus Mertens von jeher aber auch den Werken der Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Komponisten, die ihm teilweise eigene Opera widmen.

In diesem Bereich ergeben sich immer wieder enge Kooperationen mit bedeutenden Dirigenten wie z.B. Kent Nagano, Herbert Blomstedt, Andris Nelsons, Bertrand de Billy, Enoch zu Guttenberg, Sir Roger Norrington, Gary Bertini, Hans Vonk, Christian Zacharias, Edo de Waart, Kenneth Montgomery, Gerard Schwarz, Ivan Fischer, Marc Soustrot und vielen anderen.

Hieraus resultiert die Zusammenarbeit mit zahlreichen großartigen Orchestern wie z.B. den Berliner Philharmonikern, Gewandhaus-Orchester Leipzig, Dresdner Philharmonie, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Tonhalle Orchester Zürich, Jerusalem Symphony Orchestra, Saint Louis Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, San Francisco Symphony Orchestra, Münchner Philharmonikern, Symphonie-Orchester des BR u.v.a.

Klaus Mertens ist bei den bedeutenden internationalen Festivals regelmäßig zu Gast.

Nicht zu vergessen ist Mertens’ begeisterte Beschäftigung mit dem Lied, was sowohl das klassische Lied-Repertoire betrifft als auch Lieder und Zyklen vom Lautenlied bis zum Streich-Quartett mit einbezieht. Als Anerkennung seiner bisherigen Arbeit als Interpret barocker Vokalmusik wird Klaus Mertens die Ehre zuteil, mit dem renommierten Georg-Philipp-Telemann-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg 2016 ausgezeichnet zu sein.

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Bettina Schaefer
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Bettina Schaeffer studiert seit 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Schulmusik mit Hauptfach Gesang bei Martin Lindsay. Davor wurde sie von Susanne Schaeffer in Gesang unterrichtet und hatte bereits 2012 erste solistische Erfolge bei den Weihnachtskonzerten des Hessischen Rundfunks (HR4), wo sie zusammen mit dem Peter-Cornelius-Chor des Konservatoriums Mainz auftrat. 2014 war Sie Preisträgerin im Landeswettbewerb Jugend musiziert in Rheinland-Pfalz. In Köln war sie im Mai als Solistin bei einem Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in Ecuador zu hören.







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Peer Abilgaard
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Prof. Dr. med. Peer Abilgaard ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Diplom-Gesangpädagoge und Diplom-Instrumentalpädagoge. Er studierte Medizin an den Universitäten Köln und Paris, sowie Gesang und Trompete an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Opernengagements führten den Countertenor als Gastsolist an das Staatstheater Darmstadt und die Opernhäuser in Halle, Gera, Altenburg und Bonn.

Peer Abilgaard ist Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an den SANA-Kliniken Duisburg. Parallel ist er Professor für Musikermedizin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Als Autor beschäftigt er sich mit resilienz- und würdeorientierten Ansätzen in der Psychotherapie, dem Stellenwert nonverbaler Psychotherapie (speziell der Musiktherapie) und einer ichstärkenden Musikpädagogik.


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Beate Koepp
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Die in Münster / Westfalen geborene Altistin Beate Koepp studierte an der staatlichen Hochschule für Musik Köln, Abt. Aachen bei Prof. R. Bautz Gesang. Nach ihrem Abschlussexamen 1992, welches sie mit Auszeichnung bestand, war sie 1992 und 1994 Preisträgerin des Landeswettbewerbs VDMK.

Ihre musikalische Weiterbildung mit Schwerpunkt Lied und Oratorium erfuhr Beate Koepp bei Meisterkursen von Frau G. Pohl, Frau Prof. J. Hamari und Frau I. Danz. Von 1993 bis 1997 war sie Mitglied der Bayreuther Festspiele, wo sie die Partie eines Lehrbubens in der Neuinszenierung von W. Wagner der „Meistersinger von Nürnberg“ sang. Mit der Partie der Dona Francisca aus der Oper „Dona Francisquita“ von A. Vives war sie in der Dresdner Semperoper und dem Kölner Funkhaus zu hören.

Sie musizierte u.a. mit dem Hamburger Barockensemble, dem Bachchor der Hamburger Hauptkirche St. Petri unter Leitung von T. Dahl, der Stuttgarter Kantorei unter Leitung von K. Johannsen, der Klassischen Philharmonie Bonn unter Leitung von H. Beissel, den Aachener Symphonikern unter Leitung von G. Kerkhoffs, den bergischen Symphonikern in der Essener Philharmonie und dem Bach-Collegium Stuttgart unter Leitung von H. Rilling.

Ihr breitgefächertes Repertoire reicht von den großen Alt-Partien der Oratorien bis hin zu selten gespielten Werken wie Rejoice in the Lamb (Britten), Krönungsmesse (Liszt), Missa Die Filii (Zelenka), mit denen sie in ganz Deutschland eine gefragte Interpretin ist.

Im Funk und Fernsehen ist sie mit dem WDR-Rundfunkorchester, sowie mit dem WDR-Sinfonieorchester zu hören, mit denen auch CD-Einspielungen vorliegen. Mit großem Interesse pflegt sie ebenfalls den Liedgesang, den sie solistisch, im Duett, sowie im Soloquartett zur Darbietung bringt.